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Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes
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Hast du ein homöopathisches Mittel GEGEN Läufigkeit???

01.11.2016

Mit dieser Frage werde ich relativ häufig in meinem Shop und natürlich auch in meiner Praxis konfrontiert. „ Frau Fiore, gibt es etwas homöopathisches gegen die Läufigkeit?“ Meine Antwort darauf lautet in der Regel wie folgt: „ Nein, denn die Läufigkeit ist keine Krankheit!“

 

In unserer Umwelt, in unserem Alltag, in unserem Weltverständnis passt eine läufige Hündin oftmals nicht hinein. Der Mensch muss mit seiner läufigen Hündin Abstriche machen, einige sind damit überfordert, andere wiederum finden es „ unhygienisch. 

Aus der Sicht des Hundes jedoch, ist dies ein ganz normaler Prozess, der dazugehört.

Es ist nun einmal das Gesetz der Natur, ein universales Gesetz und streng genommen, ein Gesetz des Überlebens. Weibliche Wesen sind auf dieser Erde bestimmten Rhythmen unterworfen, ein Rhythmus, der wiederum neues Leben hervorbringen kann. 

Auch wenn sich dies „ sehr weit hergeholt“ anhört, der weibliche Zyklus von Lebewesen auf dieser Erde, abhängig von Rasse und Art, unterliegt den Kräften des Universums, streng genommen den Zyklen des Hormonsystems (z.T. endokrine Drüsensystem), welches wiederum den Kräften von Sonne und Mond (bei den weiblichen vor allem den des Mondes) und den Gezeiten, also den Kräften des Meeres unterliegen. Ja, sie haben richtig gelesen, unsere „Drüsen- Aktivitäten“ unterliegen den Gesetzen von Sonne und Mond, sowie Ebbe und Flut.

 

In unserer deutschen Sprachen „betiteln“ wir die Sonne als weiblich (DIE) und den Mond (DER) als männlich... die deutsche Sprache ist eben ein wenig anders J . In den anderen Sprachen jedoch wie z.B. im spanischen ist es „ korrekterweise“ anders herum. Dort heißt es la luna (Die Mond- korrekt die Mondin) und el sol (Der Sonne). Das passt wesentlich besser, wenn man das Universale als Vergleich zu "männlich" und "weiblich" heranzieht. (Was sich auch in der Homöopathie wiederspeigelt, dazu später mehr) Das männliche Prinzip steht für die (der) Sonne. Kraftvoll, zuverlässig, stark, gewaltig, schützend, verlässlich. Das weibliche Prinzip steht für den (die) Mond. Kreativ, wandelbar, Leben- schenkend und- erhaltend, durch den Einfluss auf die Gezeiten auch die Anpassungsfähigkeit. Der zu- und abnehmende Mond symbolisiert übrigens sehr schön den hormonellen Zyklus. 

 

 

 

 

Interessanterweise spiegelt sich dieses Prinzip sogar in der Homöopathie wieder. Es ist kein Zufall, dass vor allem die Mittel, die auf den weiblichen Zyklus wirken recht häufig die Mittel sind, die in ihrer Ursubstanz sehr stark vom Mond abhängig sind. Als ein Beispiel sei hier das Mittel  „Sepia“ genannt, gewonnen aus der Tinte des Tintenfisches. Sepia ist ein sehr weibliches Mittel und das Leben des Tintenfisches orientiert sich ausschließlich am Mond und dessen Zyklus. Aber auch im Pflanzenreich finden wir sehr viele „ weibliche“ homöopathische Mittel, die vom Mond und den Mondphasen abhängig sind.

 

Ein Zyklus, ist also ein ganz normales, ja wenn nicht sogar das Normalste von der Welt. Somit ist auch die Läufigkeit einer Hündin keine Krankheit. Das läufige Hunde vielleicht aus unserer Sichtweise „ anstrengend“ sind steht auf einem ganz anderen Blatt.

 

Der Sexualtrieb ist neben dem Futtertrieb der Stärkste im Tierreich. Wäre dies nicht so, wäre ein Massensterben unvermeidlich. Es liegt also in der Natur der Dinge, dass eine läufige Hündin in der Regel eben für einen gewissen Zeitraum „ anders“ ist. Wir sollten aber dieses „anders sein“ nicht als ein Makel oder gar als eine Krankheit ansehen. Eigentlich sollten wir uns freuen, denn gerade in der heutigen Zeit ist ein normaler Zyklus gar nicht mehr so häufig. Hormonstörungen und Unbalancen finden wir nicht nur bei uns Menschen, nein, auch bei unseren Haustieren.

 

Es gibt sehr, sehr viele Hündinnen, die nach einer Läufigkeit Scheinträchtig werden, meiner Meinung nach werden es immer mehr. Um eine Scheinträchtigkeit zu verstehen muss man klein wenig in die Natur zurück blicken, dort hat eine Scheinträchtigkeit nämlich auch ihren Nutzen.

 

In einem Rudel, also in einem Familienverband, gebärt die vom „ Rudelchef“ Auserwählte ihre Jungen. Der ganze Prozess der Verpaarung in einem Rudel ist eine enorm anstrengende Zeit für jedes einzelne Rudelmitglied. In der Luft liegt eine deutliche Spannung, Trieb, Stress und Aggressionen gehören in dieser Zeit zum natürlichen Repertoire eines Wolfes. Die Fähe, die die Jungen zur Welt bringt bleibt nicht ewig bei den Neugeborenen. Schon nach kurzer Zeit verlässt sie den Bau um sich auszuruhen und zu fressen, recht früh begibt auch sie sich wieder auf Beutefang. Das liegt daran, dass sich der „ Chef“ meist eine starke und „ kluge“ Wölfin als Mutter für seine Jungen aussucht. Diese Wölfin hat in der Regel eine recht hohe und wichtige Position in dem Rudelverband. Deswegen kümmern sich auch schon sehr früh, „Tanten und Omas“ um den Nachwuchs. Natürlich kann es passieren, dass die Wolfs- Mutter bei der Jagd verletzt wird oder gar nicht wieder kehrt. (Auch Krankheit oder eine zu niedrige Milchproduktion spielen hier eine Rolle) Wehe dem Wolf, (und vor allem den Welpen) der dann kein gut organisiertes und funktionierendes Rudel hat. Aus diesem Grund kann es vorkommen, (je nach Größe und Stabilität des Rudels) dass andere Fähen ebenfalls Milch produzieren, quasi für den Fall der Fälle. Dies passiert aber NUR, und jetzt kommt ein wichtiger Punkt, wenn ein Rudel im Überfluss lebt. Sprich, wenn genügend Ressourcen jeglicher Art sicher zur Verfügung stehen.

 

 

 

Aus biologischer Sicht macht also auch eine Scheinträchtigkeit Sinn. Mein Leitspruch ist und bleibt:

Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht!

 

Wann und wieso also wird Ihr Hund nach eine Läufigkeit scheinträchtig? Die Antwort ist also recht einfach: Weil sie es sich leisten kann- weil genügend Sicherheit und Ressourcen da sind.

 

Anstatt also nach einem homöopathischen Mittel zu suchen, nachdem das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, wäre es wesentlich sinnvoller und effektiver, wenn man schon während, bzw. am Anfang der Läufigkeit anfängt, Ressourcen runter zu fahren. Das heißt, die Spielzeuge (die vom Hund genauso als wichtige Ressourcen angehsehen werden) werden vorerst hundesicher verwahrt. Das Futter sollte runtergeschraubt werden, vor allem jegliche Art von Leckerchen und Kauartikel. Wenn eine Hündin in der Läufigkeit (Wichtig: VOR den Stehtagen) nicht viele oder gar keine Ressourcen zur Verfügung hat, kann sie es sich nicht leisten Welpen zu bekommen. Eine ganz einfache, von der Natur vorgegebene Rechnung.

 

Und hier haben wir wieder den schönen Bogen zur Sonne und zum Mond:

Die Sonne (das männliche) gibt Sicherheit und Ressourcen (die Sonne sorgt für Nahrung)- erst wenn Dies gegeben ist, ist der Mond bereit Leben zu gebären, dies kann sie aber auch nur, wenn sie sich dem Rhythmus des Mondes (Ab- und zunehmender Mond) hingibt.

 

Ebenso häufen sich die Hunde, die vor, während oder nach einer Läufigkeit ihr Futter verweigern und/ oder mäkelig werden. Dies kann auch bei den Rüden passieren, wenn eine läufige Hündin im näheren Umfeld lebt. Auch hier kommen die Anfragen nach einer homöopathischen Behandlung. Aber auch das ist ein normales Verhalten, das ebenfalls auch so in der Natur vorkommt. Es ist wirklich nicht schlimm, wenn Ihr Hund in den Zeiten, wo er stark den Zyklen des Mondes unterworfen ist, kein Futter aufnimmt. Hunde können bis zu 3 Wochen komplett ohne Nahrung auskommen (Hunde mit speziellen Erkrankungen sind davon natürlich ausgenommen). Ihre komplette Physiologie ist darauf ausgerichtet. Vertrauen Sie doch Ihrer Hündin, sie weiß schon warum sie kurzfristig wenig Nahrung zu sich nimmt. Interessanterweise nehmen diese Hunde in den stark, hormonellen Zeiten aber auch nichts, oder nur sehr wenig ab.

 

Haben Sie allerdings den Verdacht, dass Ihr Hund nicht gesund ist, zeigt er Anzeichen wie Durchfall und Erbrechen, Apathie und hat sogar Fieber, dann müssen Sie natürlich selbstredend sofort einen Tierarzt aufsuchen. Natürlich kann auch eine läufige Hündin mal krank werden, aber in der Regel ist das „Mäkeln“ während oder nach der Läufigkeit kein Grund zur Sorge.

 

Die Welt, die Natur, das Leben an sich ist enorm faszinierend. Wenn man einen Blick hinter die Kulissen wirft, erkennt man so viele Dinge und versteht auf einmal warum sie denn so sind, wie sind. Auch wenn uns manche Verhaltensweisen unserer Tiere nicht schlüssig erscheinen, so appelliere ich an Ihren Blickwinkel. Alles, wirklich alles was Ihr Tier tut und/ oder zeigt, wie „ unlogisch“ es auch aus Ihrer menschlichen Sichtweise sein mag, alles hat seinen Grund und seinen Sinn.  Sei er biologischer- oder seelischer, geistiger Natur. Haben Sie etwas mehr Vertrauen in den Sinn des Lebens, in die Natur und in das universale Gesetz, das uns alle hält.

 

Läufigkeit ist keine Krankheit!!!

 

Ihre Julia Fiore 

 

 

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