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Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes
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Kuschel- Alarm

Über die unterschiedliche Interpretation von Körpersprache

 

23.06.2016

In einigen Blog Artikeln habe ich ja bereits erwähnt, dass ich sehr glücklich bin endlich einen Schmusehund zu haben. Palidie liebt das enge Kuscheln, Schmusen- und Streicheln.

 

Mein großer Collie „ erträgt“ es für mich. Ich habe mir einmal Gedanken darüber gemacht warum wir Menschen alles, was wir lieben gern eng um uns schlingen. Und was das eigentlich für einen Hund bedeutet.

 

Eigentlich könnten Hund und Menschen von der Körpersprache und Mimik kaum unterschiedlicher sein.

Die große Anpassungsfähigkeit des Hundes haben wir es zu verdanken, dass wir mit unseren felligen Vierbeinern so eng zusammen leben können. Ich schätze aber, dass so mancher Hund denkt, dass wir Menschen doch eine sehr merkwürdige Spezies sind. Vieles was unser Körper und unsere Gestik erzählt müsste aus Hunde Sicht sehr widersprüchlich sein.

 

So zeigt z.B. unsere 2 -beinige Gattung bei Freude die Zähne. Wir lachen, öffnen unseren Mund dabei und zeigen unsere Zähne. Wenn Hunde so klar ihre Zähne zeigen meinen sie in der Regel genau das Gegenteil.  Dies ist nur ein Beispiel von vielen das zeigt, wie unterschiedlich wir eigentlich sind.

 

Warum umarmen wir Menschen so gerne unsere Haustiere? Nun ja schuld sind unsere Gene. Der Mensch stammt vom selben Vorfahren des Affen ab. Wir lebten primär auf Bäumen, denn nur dort waren wir vor den meisten Raubtieren in Sicherheit. Um unsere Jungen „gefahrlos“ großziehen zu können war es ebenfalls notwendig sich in den Schutz der hohen Bäume zu begeben, auf dem Boden waren sie sonst ebenfalls schnelle Beute. 

 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir uns mit Armen und Beinen von Ast zu Ast begeben konnten. Dafür brauchen wir natürlich unsere Extremitäten. So mussten unsere Jungen von Anfang an, also von Geburt an, die Fähigkeit mitbringen sich eng an die Mütter zu schmiegen, sich festzuhalten bzw. sich festzuklammern. Alles andere bedeutete Todesgefahr. Runterfallen war ebenso todbringend wie ein zu lockerer Griff. Heißt, ohne ein Umarmen unserer Eltern hatten wir keine Überlebenschance. Neben dem sichern des Überlebens durch das Umarmen spielen bzw. spielten daher auch der Geruch und die Beschaffenheit des Fells der Eltern eine große Rolle für unser Empfinden. So bedeutete dies natürlich auch Wohlwollen, Sicherheit, Geborgenheit und Schutz. Wir verbinden also gentisch- bedingt durch das Umarmen alles, was das Überleben sichert.

 

Deswegen tun Umarmungen auch so gut von den Menschen, die wir lieben. Eigentlich müssten wir uns viel mehr Umarmen, gerade dann, wenn es uns psychisch nicht gut geht. Umarmen setzt bei uns Menschen Wohlgefühle (Glückshormone)  aus, vorausgesetzt es umarmen uns Menschen, die wir lieben und denen wir vertrauen.

 

Und genau da kommen wir an den Kernpunkt: Es geht um Vertrauen.

 

 

Wir können nur die Personen mit ganzer Hingabe umarmen, der wir vertrauen. Ich spreche jetzt nicht von dem Begrüßungs- oder Abschiedsumarmen, sondern von dem Umarmen mit ganzem Vertrauen. Sie merken diese Art des Umarmens dann, wenn Sie dabei entspannen. Haben Sie Menschen in Ihrem Leben wo Sie sich bei der Umarmung entspannen können, so sollten Sie dies so oft wie möglich tun. Genetisch gesehen ist das für unsere Spezies wichtig und gesund.

 

Das Umarmen bei der Begrüßung- oder Verabschiedung von Freunden und Bekannten zeigt zwar auch eine klare Aussage, nämlich „ Du gehörst zu uns, du bist willkommen und wirst nicht verjagt, du bist akzeptiert“, hat aber nicht diese tiefbringende Befriedung des Vertrauens, wie bei den Menschen, die wir von Herzen her lieben.

 

Hunde wiederum umarmen sich nicht. Und wenn sie dies tun, dann entweder aus dem

„ Spiel“ heraus, wo es eigentlich nicht wirklich um „Spiel ohne Sinn“ geht, sondern vielmehr um Lernprozesse wie „wer steht wo, wer ist schneller, wer ist stärker“ oder eben im Kampfe. Wobei es beim letzteren primär darum geht den Gegenüber einzuschränken.

 

Sie sehen also, umarmen hat zwischen Mensch und Hund eine ganz unterschiedliche Bedeutung.

 

Da Hunde nun einmal Hunde sind und nicht in solchen Strukturen wie Menschen denken können, wird uns klar, was Hunde da eigentlich wahnsinniges leisten, wenn sie es genießen, dass wir sie umarmen, denn streng genommen ist dies gegen die Natur des Beutegreifers.

 

Die meisten Hunde jedoch mögen dieses enge Umarmen gar nicht. Warum? Weil es sie einschränkt. Sichtfeld und Fluchtmöglichkeiten werden stark eingeschränkt. Wie eben erwähnt  „umarmen“ sich Hunde bei dem gegenseitigen austesten „ Lernprozess“ oder im Kampfe. In beiden Fällen ist es aber keine

„ gezeigte Liebe auf Vertrauensbasis“ wie bei uns.

 

Wenn Ihr Hund sich also von Ihnen umarmen lässt zeigt er ein ganz enormes Vertrauensverhältnis zu Ihnen.

 

Hunde sind ja nun mal sehr anpassungsfähig und ja, sie sind auch auf ihre entzückende Art- und Weise manipulativ. Hunde sind, auch wenn es uns nicht wirklich gefällt, primär Egoisten. Das meine ich komplett wertfrei. Ein Hund würde nie FREIWILLIG etwas tun ohne selber von der Aktion etwas positives zu erhalten. Hunde sind hoch soziale Tiere und auch sie pflegen eine Art von Körperkontakt. Speziesbedingt zwar eine weniger einschränkende, aber dennoch suchen Hunde auch Körperkontakt. Gegenseitige Fellpflege und sogenanntes Kontaktliegen gehören genauso zu ihren Verhaltensmerkmalen. So haben natürlich Schmuse- Hunde auch etwas von der Schmuse- Kuschel- Einheit mit ihrem Menschen. Oder ist Ihr Hund einmal auf die Idee kommen, Sie bei der gemeinsamen Schmusestunde zu streicheln? J

 

Natürlich genießen es auch einige Hunde hingebungsvoll gekrault zu werden. So wie meine Kleine. Bauchi-kraulen, Ohrenkneten und Pfötchenmassieren- ist auch für Hunde, wenn sie ein Vertrauensverhältnis zum Halter haben ein sehr angenehmer Zeitvertreib.

 

Wenn Ihr Hund also kein Kuschelhund ist, ist dies absolut normal. Haben Sie einen Kuschelhund, so hat er einfach nur gelernt, dass die gemeinsamen Schmusestunden für ihn etwas sehr angenehmes sind. Beides ist normal und absolut hundetypisch.

 

Ich freue mich über meine kleine Kuschelmaus, und ja, ich gebe zu, aus absolut egoistischen Gründen. Und genau hier treffen sich Hund und Mensch wieder. Auch wenn wir in unserer Körpersprache teils sehr unterschiedlich sind so haben wir doch einen sehr wichtigen gemeinsamen Nenner: Egoismus. Und das ist  Ok und darf so sein. Aus diesem gemeinsamen Egoismus ist ja nun einmal die enge Freundschaft zwischen Mensch und Hund entstanden. Vielleicht passen wir im Endeffekt doch besser zusammen also man vermuten würde.

 

In diesem Sinne, kuscheln Sie mit Ihrem Vierbeiner, wenn er es denn mag und umarmen Sie fleißig all die Menschen, die Sie lieben.

 

Julia Fiore 

 

 

 

 

Pfotenabdrücke im Sand

Urlaub mit dem Hund

 

 

 

 

 

21.06.2016

Wir befinden uns mitten in der Ferienzeit. Für viele Hundehalter gehört der Hund, als vollwertiges Familienmitglied natürlich mit in den Urlaub. Auch für uns gibt es keinen Urlaub ohne unsere Vierbeiner. Im Shop werde ich in den letzten Tagen sehr oft nach einem Urlaubs- Rundumsorglos- Paket gefragt. Was brauche ich alles in den Ferien für meinen Hund. Was sollte ich dabei haben, und vor allem wie versorge ich meinen BARF Hund im Urlaub?

 

Fangen wir einfach einmal mit den Vorbereitungen an. Egal für welches Urlaubsziel Sie sich mit Ihrem Vierbeiner entschieden haben, „ergoggeln“ oder erfragen Sie vor der Abfahrt in die Ferien die dortigen Adressen und Telefonnummer für Tierärzte und Tierarztpraxen. Gerade in einer fremden Umgebung kann man schnell überfordert sein, wenn man dann doch dringend einen Tierarzt aufsuchen muss. Auch in den Ferien kann es passieren, dass sich Ihr Vierbeiner verletzt oder vielleicht etwas „unbekömmliches“ am Strand oder See gefressen hat. Daher, haben Sie schon vor der Abreise am besten alle möglichen Notfalladressen zur Hand.

 

Salzwasser: Viele Hundehalter kennen das, der Vierbeiner ist eine wahre Wasserratte. Rein in die Wellen, raus aus den Wellen, ab ins kühle Nass... am besten von morgens bis abends. Viele Hunde nehmen dabei, meist ungewollt eine doch im Verhältnis zum Körpergewicht beträchtliche Menge an Salzwasser auf und die Quittung erfolgt recht schnell. Kotwasser und Durchfall können die Folgen sein. Der Körper transportiert das Salzwasser auf dem schnellstem Wege nach draußen. Auch ein Erbrechen von Salzwasser kann vorkommen. Wichtig ist hier vor allem dem Hund Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Durch „Durchfall“ kann es zu Flüssigkeits- und Elektrolyte Verlust kommen. Daher bitte reichlich Trinkwasser zur Verfügung stellen. Gute Erfahrungen habe ich mit einer Verabreichung von Darmbakterien gemacht wie z.B. mit dem Darmgel von der Firma Canina. Hier spielt vor allem das Bakterium Enterococcus faecium eine große Rolle. Sollte sich Ihr Hund also den Magen- Darm Trakt durch das Salzwasser „verhauen“ haben, gönnen Sie ihm täglich in der Zeit etwas Darmgel. So kann sich die Darmflora wieder gut aufbauen. Die beiden homöopathischen Mittel Nux Vomica und/ oder Okoubaka in niedrig Potenzen helfen dem Organismus ebenfalls gut wieder auf die Sprünge. Karotten, Äpfel und Heidelbeeren sind ebenfalls wertvolle Helfer bei Durchfall und bei zusätzlichem Erbrechen hilft etwas Fenchel. (Kann man für den Urlaub auch vorher als Baby Gläschen einkaufen, bitte aber darauf achten, dass kein Zucker zugesetzt ist!)

 

In die Reiseapotheke gehört ebenfalls ein Fieberthermometer. Falls sich Ihr Hund apathisch verhält, sollten Sie vorsichtshalber einmal die Körpertemperatur checken. Bei erwachsen Hunden sollte die Normaltemperatur ca. zwischen 38 und 39 Grad liegen. Bei starker Über-  und auch bei starker Untertemperatur suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf. (Untertemperatur: 36-37,6 Erhöhte Temperatur ab 39-39.9, Fieber ab 40, hohes Fieber ab 41, lebensbedrohliches Fieber 42 Grad).

 

 

 

Auch im Urlaub kann sich ein Hund verletzen oder gar vertreten. Kleine Wunden können Sie sehr gut mit Meerwasser behandeln, größere Wunden sollten natürlich ebenfalls vom Tierarzt versorgt werden. In meiner Reiseapotheke befinden sich daher auch die homöopathischen Mittel Arnica und Symphytum, diese kann man als Erstversorgung gut bei Verstauchungen, Prellungen und Verdrehungen einsetzen.

 

Am Strand zu rennen und zu toben ist für Hunde herrlich. Sie toben, springen und flitzen wie junge Götter über den Strand. Aber Hunde, die dies nicht gewohnt sind übernehmen sich schnell. Daher kann es sein, dass Ihr Hund Muskelkater bekommt. Muskelkater ist nichts anders als eine Übersäuerung im Körper. Sie können in der Zeit das Futter gerne mit Spirulina Alge anreichern, diese Süßwasseralge ist enorm basisch und hilft gut gegen eine übersäuerte Muskulatur. Wenn Sie ein enormes Powerpaket haben, der sich richtig am Strand verausgabt  hat, sollten Sie beim Futter auf einen höheren Fettanteil achten, ansonsten kann der Hund nämlich ins sehr kurzer Zeit viel Gewicht verlieren. Eine Extraportion von schön fettigem Fleisch ist hier schon einmal von Vorteil, sollten Sie auch im Urlaub Barfen.

 

 

Achtung Quallen:

Die meisten Hundehalter fahren mit ihren Vierbeinern eher in Regionen der Ost- oder Nordsee. In diesen Meeren treffen wir natürlich auch auf eine dort ansässige Artenvielfalt. Quallen, Krebse und Muscheln schmücken unsere heimischen Strände und Meere. Die Begegnung mit einer Feuerqualle kann nicht nur für Menschen unangenehm werden, auch für Hunde ist dies meist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Für ganz kleine Hunde unter 5 Kg kann eine Begegnung mit einer Feuerqualle sogar richtig gefährlich werden. Aber auch für Allergie Hunde kann dies ziemlich unschön enden. Für diesen Fall habe ich IMMER die beiden homöopathischen Mittel Apis und Medusa im Strandgepäck. Wichtig: Säubern Sie die Stelle NICHT mit Süßwasser!!!! Dies führt dazu, dass die Nesseln aufplatzen (weil die Nesseln auf Wasserveränderung reagieren und Süßwasser eine feindliche Umgebung darstellt) und so wird nur noch mehr Gift freigesetzt. Nehmen Sie dazu immer Meerwasser!!! Packen Sie eine Dose Rasierschaum ein. Reinigen Sie die Stelle mit Meerwasser und geben sie Rasierschaum auf die wunde- und juckende Stelle. NICHT mit einem Handtuch trocknen oder rubbeln. Sollte es Ihrem Hund richtig schlecht gehen müssen Sie natürlich auch hier einen Tierarzt aufsuchen.

 

Krebse zwicken gerne und Hundepfötchen lassen sich sehr gut zwicken J in der Regel ist dies aber nicht weiter schlimm, Ihr Hund wird wahrscheinlich recht schnell von allein das Wasser verlassen. Sollte die Stelle etwas bluten reinigen Sie die Pfote mit Meerwasser. Trösten Sie Ihren Hund und sagen Sie ihm das alles wieder gut wird J Sollte es zu einem starken Blutverlust kommen muss natürlich auch hier ein Tierarzt aufgesucht werden, dies ist aber sehr, sehr unwahrscheinlich. Das Selbe gilt natürlich für Muschel, zwar zwicken diese nicht, aber Schnittwunden können durchaus entstehen.

 

Auch Hunde können Sonnenbrand bekommen. Häufig  betroffen ist der Nasen/ Schnauzen Bereich. Vor allem Collies mit ihrer längeren Nase bieten der Sonne eine schöne Angriffsfläche.  Auch hier hilft Sonnenschutz - bitte darauf achten, dass Ihr Hund diesen nicht ableckt.

 

Erste Hilfe Set für den Urlaub:

 

  • Adressen und Telefonnummer (inklusive Notrufnummern) von umliegenden Tierärzten
  • Fieberthermometer
  • Verbandszeug/ Wundkompresse
  • Nagelschere
  • Darmgel (Darmbakterien)
  • Desinfektionsmittel für die Haut (hier geht auch kolloidales Silber)
  • U.a. Apis, Nux Vomica
  • Rasierschaum
  • Sonnenschutz

 

 

Füttern im Urlaub:

Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Barf Hund im Urlaub gut zu ernähren. Wenn Sie in einem Ferienhaus wohnen, so erkundigen Sie sich vor der Buchung ob ein Gefrierfach vorhanden ist.  Sollte dies der Fall sein, könnten Sie die Barf Rationen einfach mitnehmen. Diese lassen sich gut in einer Styropor Box transportieren. Wir sind vor einigen Jahren einmal mit unseren Hunden nach NORD- Dänemark gefahren und waren 10 Std unterwegs.  Das Barf Futter war dank der Styropor Box noch nicht einmal angetaut. Alternativ könnte man für die Urlaubszeit auch auf ein Fertig Barf umstellen, so hat man vor Ort weniger Arbeit. Die meisten Barf Hunde vertragen auch hochwertige Dosen sehr gut. Hier kann ich das Dosenfutter von Terra Canis (Getreidefrei) oder die Reinfleischdosen von Lunderland empfehlen. Zuzüglich könnte man auch ein paar Babygläschen kaufen. (Achten Sie auf Zuckerzusatz). In den meisten Urlaubsorten kann man natürlich auch vor Ort im Supermarkt einkaufen. Wenn alle Stricke reißen finden Sie natürlich auch im Supermarkt Fleisch, Fisch und Baby Gläschen. Wer in der Urlaubszeit auf Dosen umstellen möchte, sollte aber VOR Abreise ein paar Dosen am/ im Hund testen. Denken Sie daran, es ist Urlaub und Ihrem Hund fällt bestimmt nicht die Rute ab, wenn er mal 1 - 2 Wochen nicht 100%ig alle Nährstoffe erhält.

Das Einzige, was Ihnen passieren kann, ist, dass Ihr Hund aufgrund der größeren Bewegung und dem höheren Energieverbrauch etwas mehr an Futter benötigt. Für Hunde, die etwas abspecken müssen ist die Urlaubszeit übrigens auch eine gute  Möglichkeit gleiche eine Abnahme- Kur daraus zu gestalten.

 

Genießen Sie Ihren Urlaub, machen Sie sich nicht so einen Kopf um die ausgewogene Ernährung, wie schon erwähnt, für ein paar Tage ist es wirklich nicht schlimm, wenn Ihr Hund nicht jeden Tag grammgenau alles bekommt. In der Regel greifen wir  im Urlaub ja selber eher zu deftigem- und süßem Essen. Hier mal ein Eis, dort eine Waffel, zwischendurch ein Fischbrötchen und abends dann noch reichlich Deftiges. Im Urlaub soll man es sich gut gehen lassen.

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung, schönes Strand Wetter und kommen Sie gesund mit ihrem Vierbeiner wieder zurück.

 

Übrigens, in meinem Seminar „naturheilkundliche Hausapotheke“ bespreche ich alle diese Themen noch ausführlicher. Neben anderen naturheilkundlichen Möglichkeiten im Alltag werden dort natürlich detaillierter auch weitere homöopathische und Kräuter- therapeutische Einsätze besprochen.

 

Liebe Grüße

 

Julia Fiore 

 

 

 

Mögen die Spiele beginnen

Von Wasserspielen, Agility- Anfängen und dem Besuch im Restaurant...

 

09.06.2016

Das wunderschöne Sommer- Sonnen- Wochenende haben wir im Harz verbracht. Es war herrlich, für uns und natürlich für unsere Vierbeiner.

 

Nach schönen Spaziergängen in der Altenauer Landschaft haben es sich Herrchen und Frauchen in der Therme gemütlich gemacht. Sonne pur und Solebecken, eine tolle und entspannende Kombi.

 

Am Abend dann grummelte der Magen... nachdem Pali, Paou und Amy ihr Futter verputzt hatten wollten wir nun auch unseren Hunger stillen. Da wir zu faul zum kochen waren haben wir uns spontan dazu entschieden essen zu gehen. Eine tolle Übung für Pali dachte ich mir, und so durften unsere Collies mit. Von Paou weiß ich bereits wie klasse er sich in unserer Gesellschaft macht, ihn kann man ohne Leine am Tisch ablegen und der Herr bleibt lieb und artig liegen. Also auch das Pali- Tier eingepackt und mit Leckerchen die Taschen vollgestopft... kleines Deckchen, damit der Pali- Hintern nicht friert J

 

Bei dem schönen Wetter konnten wir draußen sitzen und nach ein paar Minuten Wartezeit haben wir auch endlich einen Tisch ergattert. Für Pali war das natürlich spannend und aufregend, „oh schau mal ein Blatt, oh schau mal ein Grashalm, oh schau mal da ist Essen“.... aber im Großen –und Ganzem hat Pali das ganz toll gemacht. Natürlich musste ich sie ein paar Mal „korrigieren“ damit sie auf ihrer Deckle bleibt. Liegen zu bleiben obwohl so viele Gerüche von allen Seiten auf ein 7- Monate junges Hundemädchen einströmen ist definitiv eine Herausforderung für die Kleine gewesen.

 

Ich bin ganz stolz auf mein Mädchen, es wird, es wird, wir sind auf dem richtigen Weg.

 

 

 

Ich habe jetzt auch angefangen ein paar einzelne Sequenzen aus dem Agility zusammen zu bauen. Bis vor kurzem hat sie ja nur jede Sequenz einzeln gelernt nun verbinde ich ein paar Übungen zu einer kleinen Trainingseinheit.

 

Palidie muss noch meine Wechsel lernen, damit haben wir jetzt angefangen. Primär erst mal den sogenannten belgischen- Wechsel und den französischen- Wechsel.

 

Beim belgischen Wechsel drehe ich mich bei einem Richtungswechsel und behalte dabei den Hund im Blick. Beim französischen Wechsel habe ich den Hund kurzzeitig nicht im Blick, ich drehe mich also vom Hund weg. Heißt, beim Belgier sieht Pali meine Brust und folgt mir und beim Franzosen sieht sie meine Hinterseite und folg mir. Wie im Video zu sehen. (Die ersten 2 Wechsel sind Belgier,  Wechsel Nummer 3 und 4 sind Franzosen.

 

Sie hat so viel Spaß dabei...und ich erst.

 

 

Palidie ist eine Wasserratte. Bei dem Wetter stehen platschen im Pool und das fangen des Wasserstrahls auf dem Tages Programm. Ich liebe es wenn meine kleine Maus Spaß hat, sie ist so fit und agil und irgendwie immer klatsch nass. Selbst der Wassernapf im Haus wird als atlantisch- Paradies umgebaut zum Leidwesen des Flures, der mittlerweile eher einer Meers Landschaft ähnelt als einem Hundespielbereich.

 

Aber mir macht das nichts aus. Hauptsache Palidie hat Spaß. Dieses fröhliche Jauchzen und ihre Wasserblubberblasen sind einfach zu schön. Ich freue mich sehr auf unseren Sommerurlaub im Juli, dann kann Pali jeden Tag am See „die Sau rauslassen“ und mal sehen, wahrscheinlich kommt sie mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen wieder nach Hause.

 

Liebe Grüße

 

Julia Fiore 

 

Katzen und die Rohfütterung.

Palidie liebt Katzenkino J

 

02.06.2016

Immer wenn unser Kater durch seine Katzenklappe unser Heim betritt, sprintet Palidie ihm entgegen. Sie findet unseren Svenjo (spanischer Kampfkater, 9 Jahre alt und Herr über Haus und Hof) einfach zu interessant um ihn auch nur für ein paar Sekunden aus den Augen zu lassen. Unser Kater ist da Gott sei Dank relativ cool, ist er doch mit Hunden groß geworden. Pali legt sich vor ihn und schaut stundenlang Katzenkino, ich weiß zwar nicht was an einem schlafenden Kater so interessant ist, aber Pali wird es wissen. Natürlich weiß ich, dass sie ihn hütet und kontrolliert, sie folgt ihm auf Schritt- und Tritt und wenn sie ganz viel Glück hat ist unser Kampfkater so gut drauf, dass ein kleines “Jagd- Spiel“ im Garten stattfindet. Er weiß schon wie er sie austricksen kann, wie gesagt ich nenne ihn nicht umsonst „Herr über Haus und Hof“.

 

Da ich Vorgestern von zwei netten Freundinnen angesprochen und gefragt wurde, wie man denn eine Katze barft, habe ich mir überlegt darüber auch ein paar Zeilen zu schreiben. Eben auch weil ich persönlich finde, dass gerade beim Katzenbarf- oder „wie barft man eine Katze“ ganz schön viel „ heiße Luft“ be-und geschrieben wird. Dabei finde ich, dass es mit das einfachste von der Welt ist eine Katze roh zu ernähren. Ich hatte sogar schon überlegt ein Seminar zu dem Thema anzubieten, allerdings weiß ich gar nicht mit was ich ein stundenlanges Seminar füllen sollte, da die Thematik „ Katzen roh füttern“ doch innerhalb von 2- 3 DIN A4 Seiten erklärt ist. Eine Katze artgerecht zu ernähren ist Gott weiß kein Hexenwerk und eigentlich total einfach. Einfach aus dem Grunde heraus, dass sie von der Physiologie her ein ganz eindeutiger Fleischfresser ist- ich würde sogar behaupten Katzen sind die echtesten- und reinsten Fleischfresser überhaupt und das ist ja eigentlich selbsterklärend.

 

Ich hole dennoch etwas aus, ich muss ja die 3 Seiten füllen J

 

Sie alle kennen bestimmt noch den Werbeslogan Katzen würden XXX kaufen. (Die Marke erwähne ich bewusst nicht in meinem Blog, aus rechtlichen Gründen). Ersetzen Sie einfach die bekannte Futtermarke aus der Werbung mit dem Wort „Mäuse“.

Katzen würden Mäuse kaufen... und schon wissen Sie wie Sie eine Katze am artgerechtesten ernähren. Die Maus ist das perfekte Beutetier und liefert alles was eine Katze braucht. Rein theoretisch könnte man eine Katze also ihr ganzes Leben lang mit Mäusen ausgezeichnet ernähren.

 

 

 

Aber gehen wir einmal vorher zurück zum Ursprung. 

 

Wo kommt die Katze eigentlich her und warum ist sie beim Menschen?

 

Unsere Hauskatzen stammen von der Falb Katze ab (afrikanische Wildkatze).

Diese frisst vor allem Nagetiere, kleine Vögel und Insekten ja, sogar Skorpione.

Ihre ganze Verdauung ist auf Klein- Beutetiere ausgelegt. Genauso wie die Physiologie unser Hauskatzen. Da besteht gar kein Unterschied. Was auch zu erwähnen ist und meiner Meinung nach ganz ausschlagend für eine artgerechte Fütterung ist: Die Nieren der Katze sind im Verhältnis zum Körper wirklich sehr klein. Warum? Weil sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum auf wenig Flüssigkeit ausgelegt ist- sprich sie deckt fast ihren ganzen Flüssigkeitsbedarf über ihr Beutetier. Und hier finden wir den Bogen zu der am häufigsten auftretenden Erkrankungen unserer Hauskatzen. Die Nieren -Insuffizienz. - Gefolgt von Diabetes.

 

Deshalb ist Trockenfutter mit Abstand die schlechteste Variante. Für den Verdauungsprozess entzieht Trockenfutter dem Körper immer Flüssigkeit (aufquellen der Nahrung) und dadurch trinken Katzen unglaublich viel. Diese erhöhte Wasseraufnahme ist das, was die Nieren auf Dauer nicht verpacken, einfach weil diese „mini“ Nieren nicht darauf ausgelegt sind.

 

Trockenfutter hat leider die Eigenschaft im Magen aufzuquellen. Der Magen der Katze ist aber gar nicht auf große Mengen ausgelegt (anders als beim Hund). Der Magen der Katze ist auf viele kleine Mengen über den Tag verteilt ausgelegt. Diese „Snacks“ zwischendurch sind überlebenswichtig für Katzen, da sie so ihren Energiehaushalt aufrecht halten. Man sollte also Katzen über den Tag verteilt mehrere kleine Mengen an Futter anbieten und nicht nur einmal- oder zweimal am Tag eine große Menge.

 

Dann ist es so, dass die Physiologie einer Katze auf maximal 2-3% pflanzliche Kost

(Ballaststoffe) ausgelegt ist- alles drüber macht sie auf Dauer krank. Diese Fakten habe ich mir nicht ausgedacht, sondern die Physiologie der Katze gibt dies vor. In der freien Natur wird dann meistes an ein paar Grashalmen gekaut.

Ca. 97-98% der Nahrung sollte Fleisch/ Beutetier ausmachen- das wäre der Art entsprechend.

 

 

Mit der Fütterung von Mäusen machen Sie nie etwas falsch.

 

Damit aber keine Missverständnisse auftauchen: Ich meine damit NICHT 98% Muskelfleisch- sondern quer Beet durch das Klein- Beutetier. Also Muskelfleisch, Innereien, Fett, Knochen und etwas Fell. Gerade der Bedarf an Innereien ist im Verhältnis zum Hund höher anzusetzen, die Katze benötigt dringend die Aminosäure Taurin (Genauer gesagt ist Taurin ein Abbauprodukt von den Aminosäuren Methionin und Cystein). Taurin ist also für die Katze essentiell- bedeutet sie MUSS es über die Nahrung aufnehmen. Taurin finden wir in hoher Anzahl in Leber und Herzen- daher auch der im Verhältnis zum Hund höhere Bedarf an Innereien. Ebenso braucht die Katze über die Nahrung Vitamin B3, Linolsäure und Vitamin A. Sie kann diese Nährstoffe NICHT aus anderen Stoffen umwandeln, wie wir Menschen z.B. Vitamin A aus Beta Carotin umwandeln können (Karotten z.B.). Das hört sich jetzt alles kompliziert an, ist es aber nicht, denn genau diese von mir eben aufgezählten Nährstoffe, inklusive Taurin finden wir eben reichlich in Innereien und Fleisch. Im Fleisch (Muskelfleisch) finden wir Vitamin B3 und die restlichen Nährstoffe in den Innereien und Herzen, vor allem in Leber (Leber= Viel Vitamin A)

 

Sie sehen also ein Beutetier versorgt die Katze optimal mit Allem was sie zum Leben und zur Gesunderhaltung benötigt.

 

Auf Nummer sicher gehen Sie wenn Ihre Katze (Durchschnittsgewicht 5 Kg) täglich 2-3 kleine Hühnerherzen und ein 2 Euro großes Stück Leber frisst. Dazu 2- 3 Gulaschs- große Stücke Muskelfleisch und schon erhält Ihre Katze die eben oben aufgelisteten essentiellen Nährstoffe.

 

Etwas Calcium/ Mineralstoffe liefern Knochen vom Geflügel  z.B. Rücken, Hühnerhälse oder alternativ Knochenmehl. Wer regelmäßig Mäuse verfüttert braucht keinen zusätzlichen Knochenanteil zu geben. Wenn die Katze sich draußen selber an Mäusen und kleinen Vögel bedienen kann, braucht man ebenfalls keine zusätzlichen Knochen verfüttern.

 

Als Ballaststoff können Sie 2 Msp Flohsamenschalen unter das Futter geben oder ein Hauch, wirklich nur einen Hauch geriebene Möhren oder Pastinaken über das Futter geben. Ich mache das übrigens gar nicht, weil unser Kater draußen genügend Ballaststoffe zu sich nimmt, in Form von Gras oder eben über das Fell von Mäusen.

 

Katzen sind keine Aasfresser- anders als Hunde, die gerne mal altes oder gammeliges Fleisch zu sich nehmen würden. Katzen pirschen sich an, fangen und fressen relativ zügig ihre Beute.  Anders als Hundeartige die im Rudel jagen und ihre Beute lange bis zur Erschöpfung hetzen, haben Katzen nicht diese Hetz -Ausdauer- sie haben nur ein kleines Zeitfenster um ihre Beute zu fangen.

 

Daher mag die Katze lieber frisches Futter. Steht es zu lange oder ist schon an- gegammelt so machen Katzen in der Regel einen Bogen um die Nahrung, denn die Aas Bakterien sind für Katzen nicht gesund, wie es bei Hunden der Fall ist.

 

Ebenso ist die Katze als Energielieferant auf tierisches Fett ausgelegt, nicht auf Kohlenhydrate!!!

 

Anders als bei Hunden, diese wurde vom Menschen domestiziert, haben sich Katzen, so sagen es Experten, „selbst“ domestiziert. In der Nähe der Menschen, die Getreide-und Nahrungsanbau betrieben gab es reichlich Nahrung für die Katze, denn Getreide und andere Nahrungsmittel zogen Nagetiere an. Für die Katze also ein reichliches Buffet in menschennähe. Auf der anderen Seite erleichterte die Katze damit auch das Leben der Bauern, hielten sie doch eben diese Futterdiebe (und Krankheitsüberträger, man denke nur an die Pest/ Ratten)  fern, bzw. eliminierten diese. Deswegen wurde die Katze auch immer geduldet und sogar gerne gesehen. In machen Kulturen ist die Katze (auch heute noch) heilig.

 

Wir fassen also zusammen:

 

Die Katze benötigt ein Kleinst-Beutetier. Wir können dies nachbauen mit:

 

  • Muskelfleisch
  • Innereien (Leber, Niere, Milz, Mägen)
  • Herz (zähle ich persönlich zum Muskelfleisch, da es ein Herzmuskel ist)
  • Kleine Knochen oder eine ganze Maus
  • Tierisches Fett z.B. Hühnerfett/ fettige Haut
  • Ballaststoffe minimal 2-3% Flohsamenschalen z.B. oder eben Maus= Fell

 

Ab und an kann man der Katze auch gerne etwas Fisch wie z.B. Lachs anbieten oder man gibt alternativ ein paar Tropfen Lachsöl über das Futter.

 

Die gefangene Beute ist bei der Katze eher helles Fleisch wie Vogel oder Kaninchen/ Hase. Daher ist Geflügel und Kaninchen Fleisch für Katzen ideal.

 

Wer es ethisch vertreten kann, der kann einer Katze auch gerne ab- und an ein Eintagsküken anbieten.

 

(Zu diesem Thema möchte ich gerne noch ein paar Sätze schreiben:

Ja es stimmt, Eintagsküken (ausschließlich die männlichen) werden leider „ grausam“ getötet. Die Eintagsküken die man am Stück- also im Ganzen kaufen kann wurden vergast, die „gewolften“ wurden geschreddert. Viele Händler nehmen sie deshalb aus ihrem Programm, in der Hoffnung, dass die Nachfragen zurückgehen und man die männlichen Tiere am Leben lässt. Aber genau das wird eben nicht passieren, im Gegenteil. Die Futterindustrie (Tiermehle und tierische Nebenerzeugnisse) reibt sich nämlich diesbezüglich die Hände. Es ist ein Irrglaube zu denken, dass die armen Küken am Leben bleiben. Sie werden nämlich dann zu Tiermehlen verarbeitet und landen im Trockenfutter. Da man diese Tiere nicht im Ganzen verwerten kann sondern nur geschreddert werden diese Tiere bei lebendigem Leib geschreddert.  Das heißt, dass Töten über Gas fällt komplett weg, da man sie nicht mehr im Stück benötigt. Das bedeutet: Wenn Händler Küken am Stück aus ihrem Programm nehmen wird die Nachfragen tatsächlich sinken und mehr von den armen Tierchen werden geschreddert und zwar lebendig! Wer wirklich glaubt, dass die Tierchen durch „ Streichung des Sortiments“ am Leben bleiben hat eine rosa- rote Brille auf. Gewolfte/geschredderte Küken sollten aber tatsächlich nicht gekauft werden. Ich weiß, diese Zeilen sind alles andere als schön und mir gefällt das auch gar nicht, aber ich habe mich schweren Herzens dazu entschieden Küken am Stück im Sortiment zu behalten, denn die andere Alternative ist keine Alternative. Es würde sich also nichts ändern. So hoffe ich einfach, dass es eines Tages eine wirkliche Lösung und eine echte Alternative gibt.)

 

 

Dies gehört nicht in den Napf einer Katze:

 

- Pflanzenöle- auch KEIN Schwarzkümmelöl!!!

- Getreide

- Kartoffeln, Reis- stärkehaltige Nahrungskomponenten

- Hoher Anteil an Obst/ Gemüse

- Gammelfleisch

- Trockenfutter

 

 

 

 

 

 

 

 

Das bekommt mein Kater:

 

Ich habe hier jetzt einmal zusammengeschrieben was mein Kater so im Durchschnitt bekommt:

 

  • Herzen (Huhn, Pute, Rind, Kaninchen)
  • Leber (Huhn, Pute, Rind, Kaninchen)
  • Nieren (Huhn, Pute, Rind, Kaninchen)
  • Hühnerfett/ Haut
  • Muskelfleisch (Huhn, Pute, Rind, Kaninchen ab und an Wild)
  • Mäuse im ganzen
  • Lachs
  • Hühnerrücken / Hälse
  • Eintagsküken

 

Als Snack ab-und an getrocknete Fische, getrocknetes Fleisch oder mal ein Stück Käse.

 

Er schlabbert auch gerne mal ein rohes Eigelb weg.

 

Und haben Sie keine Angst vor „ zu vielen Proteinen“- die Katze hat einen enorm hohen Bedarf an Proteinen/ Eiweißen- die ganze Physiologie ist auf kurzkettige, also tierische Eiweiße ausgelegt. Langkettige Proteine also pflanzliche Eiweiße hingegen sind für Katzen schädlich.

 

Und noch ein kleiner Tipp für die Katzen, die einfach keine Innereien fressen möchten: Versuchen Sie es mit Grünlippmuschel, dies schmeckt „fischig“ und die meisten Katzen mögen „fischiges“ sehr gerne. Grünlippmuschel hat nämlich auch ganz viel Taurin. Die Vitamine können sie parallel auch mit Dorschlebertran ausgleichen, auch das wird von Katzen wegen dem „fischigen“ gerne genommen. Vitamin B3 deckt Muskelfleisch ab. Zur Not aber wirklich nur zur Not, tut es auch etwas Bierhefe, dies aber wirklich nur, wenn Ihre Katze ein Innereien-Verweigerer ist- da Bierhefe eben pflanzlichen Ursprungs ist.

 

Unser Kater, mittlerweile 9 Jahre alt, was natürlich noch nicht alt ist, hat bis auf die Kastration und Grundimmunisierung noch nie einen Tierarzt gesehen. Noch nicht einmal. Er hat eine top Figur, weiße und saubere Zähne, keine Fellprobleme, eine gute Verdauung und erfreut sich bester Gesundheit. Er hatte noch nie einen Schnupfen oder irgendeine andere Erkrankung.

 

So, nun wissen Sie wie Sie Ihre Katze gesund und artgerecht ernähren können. Gar nicht so schwierig. Katzen, die das Glück haben auch draußen selbst auf die Jagd gehen zu können versorgen sich in der Regel auch ganz gut alleine.

 

Vertrauen Sie der Natur, sie hat sich schon etwas dabei gedacht J

 

LG

Julia Fiore

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