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Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes
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Von Impfungen, der Schulmedizin und der Naturheilkunde

25.08.2017

 

Es ist unglaublich wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man nicht auf sie achtet.

Nun wird meine kleine Bodenlenkrakete im November schon 2 Jahre alt. Aus dem kleinen Hundemädchen ist nun eine „fast“ erwachsene Borderdame geworden. Ich kann mir jetzt nach fast zwei Jahren ein Leben ohne meine Maus gar nicht mehr vorstellen. Wie schnell sich doch so ein Hunde- Krümel in ein menschliches Herz schleichen kann. Ich bin so froh, dass ich mich genau für diesen kleinen Hund entschieden habe, sie ist einfach nur toll, sie ist genau das, was ich brauch(t)e; der Hund der nach dem Tod meiner Pina vor knapp 2 Jahren wieder Freude und Humor in mein Leben bringt. Pali ist eine kleine wilde Hummel, immer gut drauf, immer witzig, extrem verschmust, einfach eine Frohnatur.

 

Nun mit einem Jahr und 9 Monaten ist das Wachstum auch definitiv abgeschlossen, es wurde also Zeit, da sie ja auch sportlich geführt wird, ihren Bewegungsapparat tierärztlich abzuchecken. Agility ist nun einmal auch ein Sport, der schon durchaus belastend für Gelenke und Knochen ist, deshalb ist es für mich enorm wichtig, dass man nur mit gesunden Hunden diesen Sport betreibt.

 

So wurden Röntgenbilder von der Hüfte, den Ellenbogen, dem Rücken, den Schultern und den Sprunggelenken erstellt und es wurde ein großes Blutbild erstellt.

 

Ihre Ergebnisse:

 

Hüfte: A2

Ellenbogen: ED frei

Schultern und Sprunggelenke: OCD frei

Rücken: o.B. (ohne Befund)

Blutbild: o.B.

 

Heißt übersetzt: Alles ist Tipp Topp!

 

Ich bin überglücklich über die tollen Ergebnisse und für mich ist dies nun auch ein weiterer Beweis dafür, dass man Welpen und Junghunde mit der Rohfütterung bedarfsdeckend ernähren/ großziehen kann. (Was ja leider sehr Viele bezweifeln)

 

 

 

Was vielleicht auch, so vermute ich es jedenfalls, ein großer ausschlaggebender Punkt im Wachstum war; ich habe Pali wirklich erst nach dem 12. Lebensmonat  (genauer gesagt mit dem 14. Lebensmonat) Tollwut impfen lassen. Warum ich erst so spät geimpft habe? Weil ich glaube das Thiomersal (Konservierungsmittel im Impfstoff- Quecksilber) und Aluminium-(phosphat) als Adjuvans (Hilfsstoff der den eigentlich Arzneistoff verstärken soll) in einem heranwachsenden System großen Schaden an Knochen, Gelenken und Immunsystem anrichten kann.

 

Für mich stellt sich nicht die Frage ob impfen ja oder nein. Ich bin keine Impfgegnerin, auch wenn man mir dies als Tierheilpraktikerin automatisch andichtet, dennoch betrachte ich die „Impferei“ kritisch. Wenn ich eines in meiner beruflichen Tätigkeit gelernt habe, dann das es nicht nur schwarz oder weiß gibt. Ich kritisiere nicht das Impfen an sich, im Gegenteil, ich kritisiere aber den Umgang damit. Zu früh, zu oft, zu viel und vor allem zu viel Unnötiges. Und was mich persönlich fast wütend werden lässt ist, dass man munter vor sich hin alte- und vor allem kranke Hunde impft. Das sind dann diese Momente, wo man als Tierheilpraktiker am liebsten alles hinschmeißen möchte. Ich habe es nun leider auch mehrfach erlebt, dass man über Monate hinweg einen sehr kranken Hund aufpäppelt...mit Nahrungsumstellung, Homöopathie und/ oder mit anderen Alternativmethoden, so das sich das Tier langsam in Richtung Heilung bewegt. Das blutig kratzen verschwindet, es wächst wieder Fell, das Tier frisst endlich wieder mit einer anschließend guten Verdauung, es kommen wieder Lebensgeister zum Vorschein und eine gute körperliche Kondition stellt sich ein. Dafür hat man als verantwortliche(r) Tierheilpraktiker(in) alles gegeben, Stunden lang repertorisiert, Blutbilder ausgewertet, sich Gedanken gemacht und seine ganze Erfahrung und Kreativität in Therapiepläne einfließen lassen. Ebenso wurden immer lange und ausführliche Gespräche mit dem Tierhalter geführt und von einer Impfung bei der bestehenden Erkrankung, sei es Krebs, Autoimmun Erkrankungen oder Allergien usw., abgeraten. Und dennoch, sobald die Impf-Erinnerungs- Karte der Tierarztpraxis per Post oder Email bei dem Halter eintrudelt wird doch „ vorsichtshalber“ nochmal geimpft.  Der Juckreiz kommt zurück, Diarrhö oder Obstipation (Durchfall – Verstopfung) klopfen wieder an, Erbrechen, Apathie und erneute Fieberschübe stehen wieder an der Tagesordnung. 

 

 

 

Ich frage mich ernsthaft wie es ein Tierarzt mit sich vereinbaren kann auf einen Krebs- erkrankten Hund zu impfen. Meist auch noch die Mehrfach- Impfung.

 

Ebenso bin ich persönlich der Meinung, dass wir unsere Haustiere viel zu früh impfen.

Eine Impfung soll ja das Immunsystem dazu anregen Antikörper gegen bestimmt Stoffe zu entwickeln- ich frage mich ernsthaft wie das bei einem nicht ausgereiften Immunsystem funktionieren soll. Und bei einem 8- und 12 Wochen jungen Welpen haben wir definitiv ein nicht ausgereiftes Immunsystem!

 

Außerdem vermisse ich häufig eine ausführliche Beratung und Aufklärung Seitens der Tierärzte. Ebenso ist es vermessen, dass einige Tierärzte einen eindeutigen Zusammenhang bei auftretenden Symptomen nach der Impfung abtun.

 

Impfungen haben ihren Sinn genauso wie schulmedizinische Medikamente, ich bin überaus dankbar über den Fortschritt der Schulmedizin. Antibiotika, Cortison, Entzündungshemmer und Schmerzmittel sind ein Segen, vor den heutigen chirurgischen Möglichkeiten gehe ich vor Demut in die Knie, es ist wahnsinnig toll was heute selbst in der Veterinärmedizin möglich ist. Es geht nicht darum ob ja oder nein ob schwarz oder weiß sondern um wann, warum und um sinnvoll.

 

Es geht um die gesunde Mitte- das meine ich wortwörtlich! Ich sehe eine Entwicklungs- Tendenz zu zwei Seiten. Entweder zu: ja, immer und regelmäßig oder zu: nein, niemals und nie wieder.- zu schwarz oder weiß.

 

Jedes extrem zu einer Seite verliert das Gleichgewicht. Das Streben nach einer gesunden Mitte findet sogar in einem Organsystem statt, man nennt dies auch Homöostase – die gesunde Mitte erhalten. Das versucht ein Körper immer automatisch.

 

Daraus ergeben sich zwei Parteien. Die Tierhalter, die die Schulmedizin ablehnen und nur nach Alternativen suchen oder aber die entgegengesetzte Seite, die Halter die nur die Schulmedizin als das Eine sehen und bei Kleinigkeiten mit dem Schrotgewehr auf Spatzen schießen.

 

Ehrlich gesagt machen mir beide Seiten etwas Angst.

 

So besteht auf der einen Seite die Gefahr im Akut Fall fahrlässig zu handeln oder auf der anderen Seite seinen Vierbeiner dauerhaft zu überlasten und das System in Richtung Krankheit zu schieben.

 

Ich versuche in meinem Job immer so neutral wie möglich zu bleiben, ich kann beide Seiten aufgrund von verschiedensten Erfahrungen durchaus verstehen. Ich verstehe die Hundehalter, die mit ihrem Tierarzt so richtig auf die „ Gosche“ gefallen und überaus wütend sind, sowie die Seite die aufgrund von "rumdoktern" in der Alternativ Medizin ebenso schlimme Erfahrungen gesammelt haben.

 

Mit bedauern stelle ich fest, dass sich daraus Keile zwischen zwei Welten bilden, die doch eigentlich so klasse zusammen passen. Jede Seite meint sie hätte das einzig Wahre für sich gepachtet. Traurig aber wahr und im Endeffekt, wenn man mal alles beiseite legt, bleibt am Ende doch nur eines übrig: Das Ego. Es geht immer „nur“ um das eigene Ego! Gut beraten ist also der Tierhalter der einen Tierarzt hat, der über den Tellerrand hinaus schauen kann, ebenso aber auch der einen Tierheilpraktiker hat, der ebenfalls seine Grenzen kennt.

 

Wenn beide Seite also mal ihr Ego beiseite stellen könnten, Tierärzte und auch Tierheilpraktiker, sich die Hände reichen würden, könnte man gemeinsam in der Mitte bleiben.

 

Das ist das, was ich mir von Herzen wünsche. 

 

 

 

Ich bin sehr froh, dass ich wirklich gute Tierärzte kenne und mich in guten Händen befinde, wenn meine Tiere einen Arzt benötigen.

 

 

 

 

Ihre Julia Fiore 

 

 

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