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Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes
 Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes



 

 

Vom Wolf zum Hund

Raubtier Hund- er ist doch mittlerweile ein Allesfresser, oder nicht?

 

...schließlich gibt es gibt doch auch Raubtiere die Allesfresser sind! 

Kann dann der Hund nicht auch schon ein Allesfresser sein?

 

-NEIN!!! Er ist und bleibt ein Fleischfresser (Beutetierfresser!)

 

Der Grauwolf ist der Vorfahre aller unserer Haushunderasse. Aus ihm (Canis Lupus) entstand vor mindestens (Betonung auf MINDESTENS!!!) 16.000 Jahren der Haushund (Canis Lupus familiaris).

 

Der Hund gehört zur Ordnung der Carnivora (Wie alle Raubtierartige, aber auch Omnivoren wie Bären.) Zu dieser Gruppe gehören einfach alle Raubtierartige, auch alle Meeresraubtiere sowie alle Landraubtiere ; auch die der Lüfte. Zum Beispiel auch die Bären- (Allesfresser) Zur Ordnung der Carnivora gehören insgesamt 16 Familien mit 270 Arten und 110 Gattungen.

 

ABER der Hund gehört zu der daraus hervortretende Überfamilie der hundeartigen (Canidae/ canide). Und auch diese Überfamilie der hundeartigen wird noch einmal unterteilt, nämlich in:

 

-Hunde/ canidae- Fuchs, Kojote, Schakal,   Wolf und Hund.

-Bären/Ursidae- z.B. Schwarzbär, Braunbär, Eisbär, Kragenbär, großer Panda.

-Walrosse/ Odobenidae

-Ohrenrobben/ Otariidae

-Hausrobben/ Phocidae

-Kleiner Panda/ Ailuridae

-Stinktiere/ Mephitidae

-Kleinbären / Procyonidae

-Marder /Mustelidae

 

Auch wenn all diese Gattungen zur den Raubtieren zählen und vor allem zu der daraus hervorgetretene ÜBERfamilie der hundeartigen, so heißt das noch lange nicht das man diese mit dem Hund vergleichen kann...das wäre als wenn man verschiedene Obstsorten mit einander vergleicht...Hunde/ canidae sind z.B. Äpfel, Bären sind z.B. Bananen, Walrosse sind z.B. Orangen usw...

 

...man kann aber doch nicht hergehen und sagen: „Hey die Banane (Bären) ist ein Allesfresser also muss der Apfel (Hund) auch ein Allesfresser sein..“. Das funktioniert nicht, man könnte höchsten verschiedene Apfelsorten miteinander vergleich. (Alantapfel mit Alkmene oder anders, verständlicher ausgedrückt, wenn wir einmal in einem Supermarkt schauen den Pink Rose Apfel mit dem Gala Apfel.)

 

Das würde Sinn machen, alles andere nicht. Ich vergleiche ja auch nicht die Walrosse mit den Mardern obwohl beide zu den Raubtieren gehören und sogar beide zur Überfamilie der hundeartigen.

 

Das Problem an der Sache ist, dass alle Menschen denken Raubtier ist gleich Fleischfresser - und dann denkt man, „aha“ der Panda zum Beispiel frisst ja fast nur noch pflanzlich, also müssen Raubtiere ja jetzt Allesfresser sein. Weil die wenigsten wissen was es mit den Familien, Arten und Gattungen auf sich hat. Man muss also schon ein wenig spezifischer schauen.

 

Es macht also nur Sinn, die Tiere zum Vergleich des Hundes heran zu ziehen, die aus der Überfamilie der hundeartigen nochmals in die Familie der „Hunde“ unterteilt werden und das sind: Wolf, Schakal, Kojote und Fuchs und natürlich der Hund selber.

 

Alles andere ist Äpfel mit Bananen vergleichen!

 

Das heißt also:

 

Ordnung:

Raubtiere/ Carnivora- Alle auf der Welt lebenden Raubtiere.

Daraus:

Überfamilie der hundeartigen und nun

daraus:

die Familie der Hunde.

 

Nur weil ein Fuchs, Kojote, Wolf etc. ab und an mal etwas Kräuter, Gräser, Wurzeln und Beeren "nascht" macht es aus ihm noch lange KEINEN Allesfresser…man muss schauen was essentiell ist (also überlebenswichtig, etwas was ich zuführen muss um zu überleben) und das ist nun mal "Beute" mindestens für Wolf, Schakale, Kojoten und Füchse. Und da der Hund genau in diese und NUR in diese Gruppe fällt ist und bleibt er (vorerst) ein Beutetierfresser!!!

 

 Julia Fiore

 

Und wie entstand der Wolf?

 

Der Hund stammt vom Wolf ab, dies ist mittlerweile auch von wissenschaftlicher Seite zu 100% abgesegnet worden. Aber auch die Vorfahren des Wolfes waren Fleischfresser, sie lebten vor 100 Millionen Jahren auf dem amerikanischen Kontinent (Nordamerika).

 

Der DIREKTE Vorfahre des Wolfes war der CYNODICTIS, der vor 35 Millionen Jahren lebte. Er hatte schon die selbe Anzahl an Zähnen wie der heutige Wolf. Er war jedoch kleiner und vom Körperbau wendiger und flexibler. Er besaß 5 Zehen an einer Pfote, glich im äußeren aber eher einem Wiesel.

 

Aus dem CYNODICTIS ging dann der CYNODESMUS hervor und aus diesem entwickelte sich dann der TOMARCTUS.

 

Der Tomarctus entwickelte sich zwar zum Wolf, WAR ABER AUCH STAMMVATER VIELER WEITERER RASSEN/ Arten und Gattungen!!! Deswegen auch so viele verschiedene Familien mit Unterarten und Gattungen…man kann also nicht irgendwelche anderen Raubtierartige als Vergleich zum Hund ziehen, weil sich die Raubtierarten die wir kennen und klassifiziert haben aus dem Tomarctus entwickelt haben, also in verschiedene Richtungen. (Arten und Gattungen)

 

Äußerlich hat sich der Hund, vor allem bestimmte Rassen, teilweise schon sehr vom Urvater „Wolf“ entfernt, jedoch sind die Art -typischen Organfunktionen, die ein Raubtier mitbringt identisch geblieben. Wenn man sich den Verdauungsvorgang des Wolfs anschaut ist es gar nicht mehr verwunderlich, dass der Hund zum Wolf nur einen minimalen Unterschied in der DNS aufweist. Lediglich 0,2 % trennen Wolf und Hund voneinander.

 

Trotz 15.000 Jahren, die die Domestikation vom Wolf zum Hund mindestens zurück liegt, haben Hund und Wolf also 99,8 % die gleichen Gene. Manche Biologen und Wissenschaftler gehen sogar von über 100.000 Jahren aus als der Mensch anfing den Wolf zu domestizieren.

 

Sehr deutlich wird einem die enge Verwandtschaft, wenn man die Möglichkeit hat, Wölfe zu beobachten. Dafür muss man gar nicht weit reisen, denn  an den Wölfen, die in Gefangenschaft leben kann man ebenfalls die arttypischen Verhaltensmerkmale beobachten, die unsere „Hauswölfe“ wahrlich widerspiegeln.

 

Ein großes Highlight, und immer gut besucht sind die Raubtierfütterungen in Zoos und Wolfsstationen. Jeder Halter, der sich für die Gesundheit seines Vierbeiners interessiert, und der auf der Suche nach gutem und natürlichem Futter ist, sollte sich einmal eine Wolfsfütterung anschauen. Es gibt kaum etwas, das faszinierender und artgerechter aussieht als eine Raubtierfütterung.

 

Im Zoo und in Wolfsstationen ist es ganz normal für alle Beteiligten das ein Wolf oder allgemein Raubtiere mit Fleisch und Beutetieren gefüttert werden. Hier würde kein Tierpfleger auf die Idee kommen, mit einem Sack Trockenfutter unter dem Arm das Gehege zu betreten und ich denke auch, dass Zuschauer und Besucher ebenfalls komisch schauen würden, wenn nun in einer Schüssel große Trockenfutter - Brocken angeboten werden würden. In Zoos ist eine artgerechte Fütterung bereits gang und gäbe, nur wir Menschen Zuhause füttern unsere Hauswölfe mit Fertigfutter aus dem Sack oder der Dose.

 

Warum ist das so?

 

Weil der Mensch seinen Hund meist nicht als das wahrnimmt, was er eigentlich ist. Er sieht in seinem Hund nicht ein Raubtier, nicht einen Beutetierfresser mit Jagdtrieb, sondern einen Partner oder Kinderersatzoder aber mindestens ein Familienmitglied. An sich hab ich nichts dagegen einen Hund als vollwertiges Familienmitglied zu sehen, denn er ist nun mal ein Tier, das in unserer Familie lebt und unserer Leben teilt, dennoch sollten wir Menschen Abstand von der so genannten „Vermenschlichung“ nehmen, denn allzu oft tun wir unseren geliebten Vierbeinern nichts gutes, wenn wir denken, was für uns Menschen gut ist, muss für den Hund auch gut sein. Gerade viele unserer Nahrungsmittel sind alles andere als gut für unsere Hunde, in vielen Fällen sind sie ja noch nicht einmal für uns wirklich wertvoll.Wir haben uns so von der eigentlichen Natur der Tiere entfernt und unseren Hauswolf in eine Welt integriert, wo alles schnell gehen muss und wenig Geld kosten darf. Der Futtersack wird gekauft, Zuhause aufgerissen und in den Napf gegeben, Ende fertig. Langsam kommt der Bumerang in unserer Leben zurück, denn immer mehr Hundehalter merken, dass das, was sie verfüttern ihren Hunden nicht gut tut. Immer mehr Erkrankungen treten auf. Mittlerweile ist die Anzahl der Krankheiten auf einen Pegel gestiegen, dass man diesen Krankheiten einen Oberbegriff gegeben hat.

Die Wohlstanderkrankungen!!!

 

Viele Hundehalter sind auf der Suche nach einem guten Futter, nach Alternativen und Informationen.

 

Der B.A.R.F.-Markt erlebt in den letzten 2-5 Jahren einen riesen Boom.Das liegt nicht an den Rohfutter Vertreibern und auch nicht an den B.A.R.F Autoren, sondern einzig und allein an den Hundehaltern, die mit dem Barfen neue und gute Erfahrungen sammeln konnten. Unter Hundehaltern spricht sich alles nun einmal verdammt schnell rum ;-)

Ich selber gehörte zu den Hundehaltern, die mit der B.A.R.F Ernährung am eigenen Hund kleine Wunder erlebt hat. Vor rund 7 Jahren gab es leider nur sehr wenig Literatur und Erfahrungsberichte über die Rohfütterung. Zu stark war noch die Futtermittelindustrie in den Köpfen der Menschen vertreten.

 

Heute ist ein Umdenken der Hundehalter deutlich sichtbar, etlichen Foren im Internet sind prall gefüllt mit Rohfutterkenner und Rohfutter- Verfechter, die mit der Angst und Unsicherheit der Menschen spielen.  Die Fertigfutterhersteller haben den Barfern den Kampf angesagt und leider (wie es so oft unter Menschen ist) gibt es in allen Bereichen der Tierkenner und „Möchtegern-Tierkenner“ nur noch ein Gegeneinander. So entstanden die Märchen von: „Rohfutter macht aggressiv und wecke den Jagdtrieb des Hundes“, oder aber, dass man durch das füttern von rohen Fleisch Erkrankungen an Parasiten, Viren und Salmonellen fördert. Am meisten hört man die Aussage: „Der Hund würde an Mangelerscheinungen erkranken“, denn durch das Barfen würde er zu wenig Nährstoffe zu sich nehmen.

 

Wenn Sie Alle oder nur eine Aussage der eben aufgeführten „Märchen“ von „Möchtegern-Wissenden“ zu hören bekommen, können Sie mitabsoluter Sicherheit davon ausgehen, dass die Person vor Ihnen keine Ahnung über Futter, Nährstoffe oder gar über Hunde hat, denn alleine Fleisch im rohen Zustand hat mehr Vitamine als Trockenfutter jemals haben wird. (Es sei denn es wir in künstlicher Form hinzugefügt)Ich frage mich immer, wenn doch im Fertigfutter alles drin ist, was ein Hundeorganismus zum Leben braucht, warum bringen genau diese Hersteller vermehrt Futtermittel auf den Markt gegen

 

Nierenerkrankungen

Herzerkrankungen

Allergien

Diabetes

usw.?

 

Die Liste könnte man noch um einige Erkrankungen erweitern.Ebenfalls macht es mich stutzig wenn ich sehe, wie viele Zusatzstoffe in ein Fertigfutter gesteckt werden. Wenn ich als Hersteller mein Trockenfutter doch noch mit 20 weiteren Zusatzstoffen aufpeppen muss (die meistens sowieso synthetisch hergestellt werden) dann kann das Futter an sich doch gar nicht gut sein.

 

Seien Sie kritisch und hinterfragen Sie alles, informieren Sie sich was wirklich Sinn macht, lassen Sie sich nicht verrückt machen, denn viele spielen gerne mit der Angst der Menschen. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und handeln Sie im Sinne Ihres Vierbeiners, er wird es Ihnen mit einem langen und gesunden Leben danken.

 

Wenn Sie weitere Informationen zur artgerechten Nahrung Ihres Vierbeiners haben möchten, kommen Sie während den Öffnungszeiten vorbei, ich berate Sie gerne und ausführlich und nehme mir für jeden Kunden Zeit. Bitte scheuen Sie sich auch nicht, mir Fragen zur Gesundheit Ihres Tieres zu stellen, denn meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Nahrung die wichtigste Säule der Gesundheit ist. Ich würde mich sehr freuen, Sie in meinem naturfutter-shop begrüßen zu dürfen.

 

Ihre

Julia Fiore

Wolfsfütterung im Zoo Hannover
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