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Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes
 Ihr Shop rund um die artgerechte Ernährung des Hundes

So füttere ich meine eigenen Hunde

 

Immer wieder werde ich in meinem Shop gefragt, wie ich denn meine Hunde eigenen Hunde füttere. Ich habe mich eine Zeit lang gesträubt hier darüber zu schreiben, weil ich meine Kunden nicht beeinflussen wollte. Schließlich lautet meine oberste Regel: "Jeder Hund ist ein Individuum und was der Eine verträgt und braucht, kann bei dem Anderen schon wieder etwas anders aussehen". Also bitte ich Sie beim lesen diese Zeilen dies zu bedenken. Für Ihren Hund kann eine andere Zusammenstellung sinnvoller sein, dies bezieht sich vor allem auf bereits erkrankte Hunde.

 

Ich „experimentiere“ nun schon seit über 9 Jahren mit der Rohfütterung und ich habe über die Jahre hinweg mein ganz eigenes Fütterungsmodel erschaffen, mit dem ich einfach für meine Hund am besten fahre.

Ich verfüttere fast nur tierische Bestandteile mit wenigen Ausnahmen.

 

Teilweise verfüttere ich ganze Beutetiere, oder Beutetierteile.

Zum größten Teil aber baue ich ein Beutetier nach aus:

 

50% Muskelfleisch

10% Innereinen (Leber, Nieren, Milz, zusammen oder im Wechsel)

ca. 20% Fett, tierisches als Energielieferant

10% Blut

10% Knochen

 

und alle 2-3 Tage etwas Fell als Ballstoff -Träger.

 

Ergänzend zur Futterration füge ich Lachs- oder Krillöl als Omega3 Quelle hinzu.

Ebenso füttere ich regelmäßig Beeren dazu, vorwiegend Him- und Blaubeeren, als Vitamin B17 Quelle (Krebsschutz) und als Antioxidantien. Ich püriere diese Beeren aber nicht, ich zerquetsche diese in der Hand und mische diese dann unter das Futter.

 

Da ich Tierheilpraktikerin bin, schlägt mein Herz natürlich auch für die Kräuterwelt . Daher arbeite ich auch sehr gerne mit Kräutern, Wurzeln und Rinden.


So bekommen meine Hunde eben auch gut ein- bis zwei Mal in der Woche einen Kräutersud in den Napf, gerne auch mal Wurzeln oder Heilpilze.

Natürlich naschen meine drei Vierbeiner auch einmal, daher gibt es gerne auch ein Stück Banane oder Apfel, mein Border Collie liebt z.B. Honigmelone. Hiervon bekommen meine dann gerne etwas ab, wenn ich diese esse. Ich püriere diese aber nicht, jeder bekommt ein Stück Banane  oder Apfel. Ich sehe dieses aber wirklich nicht als essentiell in der Nahrung meiner Tiere, sondern als kleinen Schmankerl zwischendurch.

 

Ab und an kommen mal gemahlene Nüsse mit unter das Futter. Oder auch mal Kokosnuss Wasser. Das kommt aber auch nicht wirklich häufig vor.

 

Wenn ich kein Blut vorrätig habe, dann achte ich darauf das meine Hund regelmäßig einen Hauch Meersalz OHNE Jodzusatz bekommen. Natrium ist wichtig und wird leider etwas verteufelt in unsere Gesellschaft, dabei ist es a.) basisch und b.). u.a. für den Wasserhaushalt im Körper verantwortlich. Oft kommt ein trockenes, schuppiges Fell von einem Natrium Mangel.

 

Im Frühjahr und Sommer bediene ich mich gerne aus unserem Garten. Meine Meerschweinchen bekommen stets frisches Futter und auch meine Hunde bekommen auch mal ein paar Gänseblümchen, frischen Löwenzahn oder Brennnesselwurzel mit unter das Futter. Für den Winter trockene ich rechtzeitig einige Naturkräuter. So können wir uns auch in der dunklen Jahreszeit hinweg gesund versorgen. Hin- und wieder streue ich einen Hauch Kieselerde über das Futter.

 

Ich lasse meine Hunde auch Gras fressen, was meine Hunde allerdings nur ab und an tun. Meine Hunde haben sich noch nie nach dem Gras fressen übergeben. Früher habe ich immer gedacht meinen Hunden fehlt etwas wenn sie Grass fressen. Sie taten dies aber auch schon zu Trockenfutterzeiten. Erst jetzt kann ich entspannt neben ihnen stehen wenn sie sich an der Hundsquecke bedienen, denn nun weiß ich, dass dies einfach nur ein natürlicher Instinkt ist Vitamin B17 reiche Pflanzenfasern zu sich zu nehmen.

 

Es ist also eine von Natur aus gegeben Krebsprophylaxe. Im übrigen, selbst Zootiere suchen instinktiv Vitamin B17 reiche Nahrungsmittel. Affen im Zoo z.B. schälen sofort eine Aprikose, wenn sie ein erhalten, fummeln den Kern aus der Aprikose und knacken das Innere des Kerns, denn hier finden sie die Vitamin B17 reichen Quellen der Frucht. (Bitte Hunden keine Aprikosenkerne geben, diese sind für Karnivoren giftig, lieber auf andere B17 Quellen ausweichen wir Beeren oder Quecke.)

 

Im Großen und Ganzem also nutze ich die Natur mich und vor allem meine Tiere gesund und artgerecht zu ernähren.

 

Natürlich bin ich schon ein kleiner Extremfall, mein Lebensstil lässt diese Art der Fütterung aber auch zu, unser Garten ist riesig und hier kann ich auch ganze Beutetiere anbieten.

 

Sie müssen nicht so füttern wie ich, es muss nicht so aufwändig sein, ich mache dies so aufwändig weil es mir Spaß macht, es ist wenn man so will ein Hobby von mir. Auch Sie können Ihren Hund artgerecht mit allem versorgen was er braucht ohne dieses ganze drum herum.

 

Haben Sie also keine Angst vor der Rohfütterung, es muss nicht extrem Zeitintensiv sein, es muss nicht so extrem umfangreich sein. Es geht auch einfacher!

 

Julia Fiore

 

Ein Hund bleibt vorerst ein Fleischfresser, auch wenn er sich Nahrungsspezifisch eine Zeit lang anpassen kann. Wer zweifelt sollte sich einfach nur einmal das Gebiss seines Hundes anschauen. Sind dies Zähne eines Allesfressers oder eher die eines Beutetierfressers? 

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